Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen Neuigkeiten rund um die Kulturmetropole RUHR.2010. Wobei wir an dieser Stelle nur "Appetit auf mehr" machen wollen - alles rund um RUHR.2010 gibt's auf der tollen website unseres Kooperationspartners www.ruhr2010.de
TWINS: Seid umschlungen

Foto:Christoph Müller-Girod
Für einen Tag wird die Duisburger Innenstadt von Musik durchzogen! Die Mitglieder der Duisburger Philharmonikern und des Staatssynfonieorchester Vilnius tun sich zu vielen kleinen Kammermusikensembles zusammen und füllen die Kirchen, Parks, Einkaufspassagen und andere öffentlich Plätze mit Musik. Eine Koorperation zwischen den Duisburger Philharmonikern und dem Staatssynfonieorchester Vilnius bildet die Grundlage dieses Projekts, mit dem Ziel über die Musik sich kennen zu lernen und Freundschaften zu knüpfen.
Starke Orte

Foto: Andreas Heiser
„Starke Orte“ ist das Kunstwerkprojekt von 16 Künstlervereinigungen der Metropole Ruhr an ungewöhnlichen und bislang für Kunst unentdeckten Ausstellungsorten. Ein Netz von Orten, die durch ihre Architektur, Geschichte und Funktion etwas Typisches für Leben, Arbeit und Kultur des Ruhrgebietes repräsentieren, wird 2010 zur gemeinsamen Spielstätte der beteiligten Künstlerbünde.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schalker Vereins steht als Relikt ehemaliger Industriegeschichte des Ruhrgebiets der Kohle- und Erzbunker. Er kann auf Grund seiner Betonmassen nicht abgerissen werden und muss somit erhalten bleiben. Auf seinem Dach befindet sich inzwischen die größte Solaranlage der Stadt Gelsenkirchen. Der Bunker wird ausschließlich auf seinen Außenflächen bespielt und wird so zum weithin sichtbaren Träger von Kunst. Der Bund Gelsenkirchener Künstler ist seit seiner Gründung 1950 eine spartenübergreifende Vereinigung und zudem international aktiv.
Veranstaltungsort: Hochbunker Gelsenkirchen Wildenbruchstr./ Ecke Hohenzollernstr. 45886 Gelsenkirchen
| Termin: von 19.06.2010 bis 28.11.2010 Preise ab: kostenfrei weitere Infos: http://www.ruhr2010.de/starke-orte |
Local Heroes
52 Wochen - 52 Städte: Von Alpen bis Xanten, von Sonntag bis Samstag, vom Dachsberg bis zur Rheinberger Heide heißt es ab dem 10. Januar 2010: Spot an! Bei Local Heroes ist jede Stadt der Metropole Ruhr jeweils eine Woche lang Mittelpunkt der Kulturhauptstadt Europas. Jede Stadt gestaltet ihr Programm eigenverantwortlich und präsentiert zwischen lokaler Heimat, metropolitaner Herausforderung und europäischer Dimension die eigene kulturelle Visitenkarte.
Die 52 Städte der Metropole Ruhr und Essen als offizielle Trägerin des Titels "Kulturhauptstadt Europas" zeigen jeweils eine Woche lang, wie die großen Ideen der Kulturhauptstadt vor Ort umgesetzt werden können.
Gemeinsam mit den Bürgern und Kulturschaffenden der Städte wurden Projekte entwickelt, die das kulturelle Profil der Stadt darstellen. Ob Stadtfeste, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen, Kabarett und Kunstaktionen - die Herausforderung ist, das Besondere im Allgemeinen aufscheinen zu lassen, mitten im Millionengebilde den Charme einer gemütlichen Kleinstadt und in den Perspektiven der Zukunft die Spuren der Geschichte.
Route der Wohnkultur

Blaues Haus, Dortmund / Foto: Thorsten Schauz
Hinter den Fassaden von Siedlungen, Villen und Industrieikonen: Die Route der Wohnkultur in Bochum Zwischen Neubausiedlung und Umnutzungen industrieller Hinterlassenschaften, Wohnquartier der Universität der 1970er Jahre und Modernisierungsprozessen einer Arbeitersiedlung macht die Route der Wohnkultur Lebensräume auf Bochumer und Gelsenkirchener Stadtgebiet erlebbar. Sie zeigt unterschiedliche Projekte des Wohnens, die Impulse für das umgebende Stadtquartier, das gesamte Stadtgebiet und über Stadtgrenzen hinaus setzen. Die Route der Wohnkultur in Bochum macht Halt am Neubauquartier Hammer Park, an den Malakowtürmen der Zeche Holland auf Gelsenkirchener Stadtgebiet, an der Hustadt und am Grummer Karree.
Das Henze-Projekt. Neue Musik für eine Metropole

RUHR.2010/KNSK
Alexandra Zamojska (Sopran) | Eung-Gu Kim (Klavier)Kai Röhrig (Musikalische Leitung)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert in C-Dur für Klavier und Orchester KV 415 (1782-83)"Ch'io mi scordi di te?", Szene und Rondo für Sopran mit obligatem Klavier und Orchester KV 505 (1786)Zwei Lieder für Sopran und Klavier Hans Werner Henze: "Agnus Dei" für Klavier und Streicher (1990)Fantasia für Streicher aus der Musik zum Film "Der junge Törless" (1966)"Being Beauteous", Kantate für Koloratur-Sopran, Harfe und 4 Violoncelli (1963)
EMSCHERKUNST.2010

Walking House / Foto: Emschergenossenschaft/N55
Stephan Huber hat für die Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 drei kurze, ca. zehnminütige Kasperltheaterstücke entwickelt, die auf einer mobilen Bühne täglich an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet aufgeführt werden.Die derben, surrealen Stücke stehen eher in der Tradition des zynischen „Punch and Judy“-Theaters aus Großbritannien, als in der Überlieferung des oftmals erzieherisch anmutenden Kasperltheaters, wie es in Deutschland seit dem frühen 19. Jahrhundert aufgeführt wird. Das Stück Kasperl wird Galerist spielt mit den platten und gängigen Klischees des internationalen Kunstmarkts, mit Geschäftemacherei der Galeristen und mit der Korruptheit der Kunstkritiker, aber eben auch mit der Kunst als Spekulationsobjekt und mit dem Künstler als malendem Affen. Aufführungsorte für dieses Stück sind die Vorplätze von Kulturinstitutionen wie Museen, Kunsthallen und Galerien kurz vor den jeweiligen Veranstaltungen oder Ausstellungseröffnungen.Das Stück Kasperl braucht Geld ist eine Screw Ball-Kömodie, in der jeder jeden austrickst, massakriert und frisst, da es immer und ausschließlich um Geld geht: Selbst das Krokodil ist so geldgierig, dass es lieber den Geldsack verschlingt anstatt Kasperl zu fressen. Aufführungsorte dieses Stücks sind Fußgängerzonen in der Nähe von Banken und Sparkassen. – Das Stück Kasperl ist krank ist zu verstehen als eine Hommage an „Punch und Judy“, mitsamt der berühmten Wurstmaschine, durch die alles gedreht wird, was sich bewegt: Der Arzt will Kasperls Darm und natürlich auch sein Geld, der Tod will Kasperls Seele, Kasperl aber will nur gesund werden.Aufführungsorte dieses Stücks sind Wochenmärkte im nördlichen Ruhrgebiet. Stephan Huber, der sein Projekt unter der Mitarbeit von Cornelia Ackers und Wolfgang Stehle realisiert, hat seine künstlerische Intention so beschrieben: „Mit politischer Korrektheit, sozialer Kompetenz oder gar Genderdiskurs haben die Stücke selbstverständlich nichts zu tun. Ob es Kunst ist, ob es eine Kontextverschiebung vom Low-Jahrmarktereignis ins High-Kulturhauptstadtevent ist, ob es eine populistische Strategie der Superaffirmation im öffentlichen Raum ist, mögen zulässige Fragen sein, die mich jedoch nicht interessieren. Ich liebe die Unmittelbarkeit, die Widerspenstigkeit, die volkstümliche Theatralik mit all ihrer Schadenfreude, der Missgunst, der Niedertracht und der Gemeinheit. Sie befreien zum Lachen!“
RuhrKunstMuseen - Mapping the Region

Foto: RuhrKunstMuseen
Weltweit initiiert Tadashi Kawamata Installationen, die sich immer auf ihre jeweilige Umgebung, auf die Geschichte und Funktion eines Ortes einlassen und darauf reagieren. Trotz ihres eindeutig skulpturalen Anspruchs lehnen sie sich meist eng an eine architektonische Formensprache an und besitzen eine konkrete Funktion. Bereits 1995 widmete ihm die Kunsthalle Recklinghausen eine Einzelausstellung. Damals setzte sich Kawamata intensiv mit der Historie des Hauses als ehemaliger Bahnhofsbunker auseinander und ließ die klaustrophobische Enge des ursprünglichen Kriegsbaus durch hölzerne Konstruktionen erneut aufleben – durch Einbauten aus Grubenholz, die gleichzeitig einen andere, für das Ruhrgebiet typischere „Enge“ thematisierten, nämlich das Wegesystem des Untertagebergbaus, die unsichtbare Parallelwelt der Kohlenindustrie. Im Rahmen von »Mapping the Region« werden zwei Aussichtstürme entstehen. Der eine wird permanent an der Emscher entstehen und Teil der kulturellen und touristischen Erschließung der so genannten Emscherinsel sein. Ein gleicher Turm wird direkt vor dem Bunkergebäude der Kunsthalle Recklinghausen temporär aufgestellt werden. Beide Aussichtstürme verweisen aufeinander und zugleich bieten sie die Möglichkeit eine gewohnte Umgebung mit neuen Augen zu sehen. Die Ausstellung wird Modelle, Zeichnungen und Fotografien von Projekten, die der Künstler in aller Welt - meist temporär - realisiert hat.
Veranstaltungsort: Kunsthalle Recklinghausen Große-Perdekamp-Straße 25-27 45657 Recklinghausen Tel.: +49 (0)2361-501935
| Termin: von 04.07.2010 bis 05.09.2010 Preise ab: 1,50 Euro weitere Infos: http://www.ruhr2010.de/ruhrkunstmuseen |
TWINS: Orgellandschaft Ruhr - Ein Jahr mit der Königin

Eine der vielen Orgeln des Ruhrgebietes – die Orgel im Essener Dom / Foto: Martin Engelbrecht
Einführung: 18:45 Uhr
Das ORGELFESTIVAL.RUHR - KLANGRAUM EUROPA stelllt eine städteübergreifende Zusammenarbeit von bedeutenden Innenstadtkirchen zwischen Dortmund und Duisburg und ihren künstlerischen Leitern ins Licht der Öffentlichkeit
Schirmherr Prof. Dr. Norbert Lammert
Etwa 480 Konzerte an 70 Spielorten - 2010 pfeift und orgelt sich die Metropole Ruhr ein ganzes Jahr lang womöglich ins Guinness-Buch der Rekorde. Beim weltweit größten Orgelfestival ziehen neben Musikern aus der Metropole Ruhr auch Organisten der Partnerstädte der Region alle Register, wobei vor allem Nachwuchsmusiker an die Tasten gelassen und Kompositionen aus den Ländern der Partnerstädte (ur)aufgeführt werden.
Veranstaltungsort: Ev. Kirche Essen-Werden Heckstraße 65 45239 Essen Tel.: +49 (0)201 - 49 33 25
| Termin: von 05.09.2010 bis 05.09.2010 Preise ab: 10,00 Euro weitere Infos: www.ruhr2010.de/twins |
TWINS: Orgellandschaft Ruhr - Ein Jahr mit der Königin

Eine der vielen Orgeln des Ruhrgebietes – die Orgel im Essener Dom / Foto: Martin Engelbrecht
"Orgel á la carte"
Improvisationen über Themenwünsche aus dem Publikum
Die "ORGEL.KLANG.WELTEN" finden seit 2006 statt. In den Konzerten spiegelt sich die Vielfalt von Orgelmusik und die Einsatzmöglichkeiten der Orgel wider. Die Interpreten der Konzerte sind einheimische Künstler, nationale und internationale Gäste. Vor und nach den Konzerten ist Gelegenheit zum Gespräch mit den Künstlern über sich und ihre Programme.
Etwa 480 Konzerte an 70 Spielorten - 2010 pfeift und orgelt sich die Metropole Ruhr ein ganzes Jahr lang womöglich ins Guinness-Buch der Rekorde. Beim weltweit größten Orgelfestival ziehen neben Musikern aus der Metropole Ruhr auch Organisten der Partnerstädte der Region alle Register, wobei vor allem Nachwuchsmusiker an die Tasten gelassen und Kompositionen aus den Ländern der Partnerstädte (ur)aufgeführt werden.
Veranstaltungsort: Altstadtkirche Gelsenkirchen Ebertstraße 20 45879 Gelsenkirchen
| Termin: von 05.09.2010 bis 05.09.2010 Preise ab: 7,00 Euro weitere Infos: www.ruhr2010.de/twins |
MärchenErzählFestival.2010 - Die Kraft des Erzählens

Schriftsteller Rafik Schami, Hauptreferent des Märchenkongresses, Foto: Root Leeb
Trotz regionaler und kultureller Unterschiede zeigt sich im Erzählgut der Völker eine große Übereinstimmung in der Betrachtung menschlicher Lebenssituationen. Ute Ahlert und Martin Kuske erzählen deshalb in motivgleicher Gegenüberstellung Grimmsche Märchen und Märchen aus anderen Herkunftsländern.
Veranstaltungsort: Schloss Horst Turfstraße 21 45899 Gelsenkirchen Tel.: +49 (0)209 169-6159
| Termin: 05.09.2010 Preise ab: 8,00 Euro weitere Infos: http://www.ruhr2010.de/maerchen |