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Sonntag, 20-06-10 11:25

Klaus Dümecke aus 45279 Essen

Essen, den 20.06.2010


In meinem Beträgen vom 25.01.2010 und 18.04.2010 hab ich mich ja schon negativ und positiv über die EVAG in Essen geäußert , wobei mittlerweile die positive Einstellung überwiegt.
Trotzdem gibt es hier noch sehr, sehr viel Nachholbedarf gegen über anderen Städten.
In einem Kommentar zu meinem Beitrag am 25.01.2010 ist hier schon das überaus positive Beispiel der Berliner Verkehrs AG genannt worden, ich habe noch ein sehr positives Beispiel vor ein paar Wochen in der Hansestadt Bremen gemacht.

Das es nicht ganz einfach ist, als behinderter Mensch von A nach B oder sogar noch weiter zu kommen ist hinlänglich bekannt. Man muß nur einmal versuchen ohne Vorplanung mit den S-Bahnen im Rhein-Ruhr gebiet zu fahren, das ist ein Erlebnis der dritten Art.
Doch davon will ich im Moment gar nicht reden, mir reicht es ja schon, wenn ich innerhalb einer Stadt barrierefrei überall hinkomme.
Das ist hier in Essen ja schon wesentlich besser geworden, aber ohne Begleitperson noch immer unmöglich, da man bei vielen Busfahrern sich als Rollstuhlfahrer wie ein Fremdkörper vorkommt.
Es sagt nicht immer einer irgendwas aber die Blicke die man erhält sagen mehr als Worte.

Ich persönlich konnte mich vor kurzen davon überzeugen, das es auch ganz anders geht.

Nach etlichen Jahren sind meine Frau und ich mal wieder in meine Heimatstadt Bremen gefahren, unser Auto haben wir in einem Parkhaus auf einer Etage mit extra großen Parkplätzen abgestellt und haben uns meine alte Heimatstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln befahren.
Um in den Stadtteil zu kommen wo ich geboren wurde musste ich mit der Strassenbahn fahren. Aber mit den Gedanken an die Strassenbahn in Essen hatte ich mich damit abgefunden dort nicht hin zu kommen.
Doch wie überrascht war ich, das plötzlich eine Rampe automatisch ausgefahren wurde und ich mit den Rollstuhl in die Strassenbahn fahren konnte. Das mich das sehr gefreut hat ist wohl verständlich.
Das gleiche System konnte ich auch bei den Bussen der Bremer Verkehrs AG entdecken. Wo diese Automatic nicht eingebaut war, kam völlig ungefragt der Busfahrer und hat mir in den Bus geholfen.
In der Hansestadt Bremen kann man wirklich barrierefrei mit dem Rollstuhl die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.
Auf der Internetseite der Stadt Bremen konnte ich sogar mir Angaben über barrierefreie Restaurants und natürlich auch behinderten Toiletten im Stadtbereich so wie in Gaststätten und Kaufhäusern runterladen, wo die Größe der betreffenden Sanitäreinrichtung angegeben wurde.
Ich habe selten so viele Rollstuhlfahrer in einer Innenstadt gesehen wie in Bremen.

Aber deswegen will ich nicht gleich wieder nach Bremen ziehen, da es mir in Essen sehr gut gefällt.

Klaus Dümecke

Kommentar:

Tatsächlich, Bremen bietet sehr detaillierte Informationen. Und auch dort war eine Großveranstaltung der Anlass dazu: der 32. Deutsche Evngelische Kirchentag im Mai letzten Jahres. Da die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 nicht nur eine , sondern 53 Kommunen umfasst, brauchen wir uns doch für's Erste gar nicht verstecken, oder?

 

Samstag, 15-05-10 20:06

M. Kiefer aus 63225 Langen

Ich habe in meiner Familie überwiegend Mitglieder mit Gehbehinderungen, sie können aber noch wenige Schritte laufen. Ich fände gut, wenn es gerade bei Außenveranstaltungen mehrere Möglichkeiten gäbe, möglichst nah an das Geschehen zu kommen. Hilfreich fände ich Velomobile (Rikschas) und Pferdekutschen. Ich denke, dass auch der ein oder andere fußmüde Besucher sich darüber freuen würde!

 

Sonntag, 18-04-10 15:23

Klaus Dümecke aus 45279 Essen

In meinem Beitrag vom 25.01.10 habe ich mich ja noch sehr negativ über die EVAG und ihre Busse geäussert. Da habe ich von fehlenden Rampen gesprochen, obwohl die EVAG hier im Forum behauptete ausschließlich Busse mit Rampen ein zu setzen.
Aber jetzt möchte ich der EVAG einmal danke sagen, das sie mittlerweile ca. 85 % ihrer Busse mit Rampe ausgestattet haben, denn ich habe siet einiger Zeit nie wieder auf einen passenden Bus warten müßen.
Was noch nicht so besonders gut ist, ist die Einstellung einiger Busfahrer gegenüber Rollstuhlfahrer. Ein besonderes Erlebnis hatte ich da vor kurzem mit einem Fahrer der Linie 164. Ich habe das Problem der EVAG gemeldet und bekam umgehend eine Entschuldigung der EVAG für die Art und Weise des Fahres.
Aber im großen und ganzen muß ich sagen, das die Mobilität in den Bussen der EVAG fast zu 100 % gegeben ist und dafür möchte ich danke sagen.

 

Mittwoch, 14-04-10 22:02

Margit Maul aus Marl

Als Gebärdensprachdolmetscherin wurde ich heute von einer hörgeschädigten Frau gefragt, welche Veranstaltungen sie denn besuchen könne. Mir wurde vor kurzem diese Seite empfohlen. Meine Hoffnung, hier Infos für hörgeschädigte Menschen zu finden, ist leider sehr enttäuscht worden. ES ist ganz toll, dass auf diesen Seiten die Texte vorgelesen werden. Dh körperbehinderte, sehgeschädigte Menschen könnnen diese Seite nutzen. Aber für Hörgeschädigte habe ich über die Suchfunktion lediglich einen Hinweis zur Museumsführung mit Gebärdensprachdolmetscher im Folkwangmuseum in Essen gefunden.
Leider erlebe ich es in meiner täglichen Arbeit sehr oft, dass der Begriff 'Barrierefreiheit' nur im Zusammenhang mit Mobilitätseinschränkungen verwendet wird. Wo können gerhörlose und hörgeschädigte Menschen Informationen zu Veranstatlungen bekommen, die auch für sie barrierefrei zu besuchen sind?

Kommentar:

Vielen Dank für Ihre Meinung. Ich möchte Sie zunächst auf unsere Tipps für Hör- und Sehbehinderte im Bereich Veranstaltungen aufmerksam machen. Des Weiteren finden Sie unsere Erläuterungen zum Thema im rechten Bereich unserer Seite unter Stichwort: Barrierefrei.

 

Freitag, 09-04-10 17:43

katrin Happe aus l´feld

Betreff Kommentar meines Eintrages

Habe es damals schriftlich an die Hotels weitergegeben
KEINE REAKTION DER HOTELS